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Hallo,
es wäre schön, wenn es eine feinere Abstufung zwischen den Schriftgrößen S und M gäbe. S ist einfach zu klein zum dauerhaften Lesen und M ist leider schon wieder zu groß. XS und alles über ab L ist dagegen völlig unbrauchbar. Zum Beispiel XXL braucht kein Mensch. Da sollte man lieber feiner abstufen, damit jeder die optimale Schriftgröße findet.
Hallo poppea,
Zitat
"... es für spezielle Fälle nun einmal spezielle Lösungen gibt. Die Geräte werden für Durchschnittsmenschen gebaut und da sollten die Schriftgrößen im Vordergrund stehen, die ein Durchschnittsmensch eben so braucht ...
Gedruckte Bücher werden normalerweise auch nicht mit Lupen verkauft. Was soll das also? Wer bei Papierbüchern die größere Schrift benötigt, kauft entweder Großdruck oder benutzt eine entsprechende Sehhilfe. ..."
Bei elektronischen Geräten ist Platz für Lösungen, die alle zufriedenstellt.
Als Zivildienstleistender habe ich damals Menschen betreut, die trotz Brille immer noch eine Lupe zum Lesen brauchten. Das sollte der Vergangenheit angehören und da finde ich es gut, dass SONY im Gegenstz zum Oyo von Thalia/Medion XXL-Schriftschnitte anbietet.
Bei Jeanshosen bekomme ich ja auch zuviel Stoff mitgeliefert (den ich dann wieder abschneiden muss), da sich die Industrie (verständlicherweise) trotz Längenklassen jeweils an der maximalen und nicht der durchschnittrlichen Beinlänge orientiert.
Sollte der (RAM)Speicher beim prs dafür eben zu begrenzt sein, mache ich deshalb trotzdem gerne ein Zugeständnis, damit andere (Ältere) da auch noch einen Vorteil haben. Ist eben dann ein Kompromiß.
Was nutzt mir die schönere Schrift, wenn ich wie beim Kindle3 dafür kaum deutsche Bücher bekomme und vom drm-Markt ausgeschlossen bin oder beim Oyo dafür ein deutlich schlechteres Display (Kontrast, Seitenwechsel, pdf-Implementierung) in Kauf nehmen muss ?
Das Problem mit Textlücken wird damit, dass man eine schönere Schrift hat, übrigens nicht gelöst.
Schrift hat ja auch noch andere Qualitäten:
Die Anpassung der Kontraste finde ich z.B. vorbildlich (und ich werde hier von niemandem bezaht).
Es scheint mir nämlich, dass die helle Einstellung "original" wegen des sehr guten Displays dazu verführt, in Umgebungen zu lesen, wo die Lichtstärke eigentlich suboptimal ist. Daher stelle ich z.T. auf "abgedunkelt" und zwinge mich dadurch automatisch, bei einer Unterschreitung der Beleuchtungsstärke entweder die Leseleuchte zuzuschalten oder den Sessel zu wechseln. Meine Augen haben es mir gedankt.
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Zitat
"dann lese ich merkwürdigerweise immer von Dir, das ginge nicht. "Wirst Du dafür bezahlt?"
So etwas Persönliches und Verdächtigendes wird in anderen Foren mit einer Verwarnung belohnt oder OT gestrichen. Vielleicht können wir hier vermeiden, dass dieser Internetstil auch hier hereinbricht.
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Zitat
"Und selbst, wenn es etwas kostet, und ich Deiner Argumentation folge, ich kann gern auf ein Spanisch-Englisches Wörterbuch in Deutschland verzichten! "
Wir sind aber nicht der Nabel der Welt.
Der deutschsprachige Markt ist weltweit gesehen ein relativ unbedeutender (gerade bei ebooks). Geräte werden von Weltfirmen auch für den Weltmarkt produziert, also auch für Spanier, die Englisch lesen möchten (s. auch Südamerika). Die Lexika sollen also in erster Linie (Verkaufs)Regionen abdecken, das ist z.B. bei DSLRs (meinem anderen Hobby) nicht anders.
Aber ich gebe zu: Man hätte es bei SONY noch anders/besser lösen können - nämlich mit einer offenen Schnittstelle, wo man dann selber z.B. ein Lexikon (nicht nur Sprachen !) kaufen, aufspielen und dann so einbinden kann, dass man beim Doppelklick auf ein Wort Erläuterungen bekommt (und nicht nur Übersetzungen).
Die ganze Sache scheint mir aber erst am Anfang, "Frühkäufer" haben es da bekanntlich immer etwas schwerer. Man denke nur daran, wieviele WORD-Versionen es gebraucht hat, bis man auf den heutigen Stand gekommen ist (Einbindung von Fremdanbietern wie z.B. der Dudenreihe).
Das ist eben Marktwirtschaft - endlose Modellreihen ziehen dem Kunden, der sich nicht bremsen kann, fortlaufend sein schwer verdientes Geld aus der Tasche.
Zurück zum Thema:
Aber SONY könnte sicherlich bei einem recht hochpreisigen Reader wie dem prs-650 wenigstens ein Schriftpaket kostenlos mitliefern (auch per Firmware-Update). Denn der Reader ist doch in Deutschland vergleichweise teuer, das in der Kombination zur Zeit attraktivste Gerät lässt man sich gut bezahlen (man vergleiche dazu mal den US-Markt zu Weihnachten 2010, wo allerdings eine stärkere Konkurrenz ebenbürtiger Geräte besteht, da wurden attraktive Preisangebote VOR dem Fest gemacht, hier in Deutschland immer erst danach im Flautemonat Januar-Februar)
Trotzdem schöne Lesestunden bei dem miesen Wetter
und
viele Grüße
wünscht
Michael Lindner
Hallo,
habt Ihr mal probiert das Schriftproblem über eine Konvertierung in Calibre zu lösen?
Ich hatte Formatprobleme in pdf Dateien und habe diese über eine Konvertierung zu einer epub Datei in Calibre lösen können.
Ansonsten, nicht böse sein, aber bei einem gedruckten Buch kann man an der Form auch nix ändern, wenns einem nicht gefällt..... Die Anpassungen, die der Reader macht finde ich jetzt schon ziemlich gut. Man muss auch überlegen was man will, die letzte Perfektion in der Darstellung und 1000 und eine Variante für die Oberfläche oder ein Gerät zu lesen von Ebooks.
Ich möchte nur an die vergangenen Diskussionen über die Laufzeiten der Akkus erinnern, die noch immer nicht ganz ausgestanden sind. Alle "Extras", nötig oder unnötig, kosten Strom und verkürzen die Laufzeit. Mehr Möglichkeiten - mehr Rechenleistung - mehr Prozessorenleistung - Weniger Akkulaufzeit.
Ich finde das mit den Schriftgrössen zur Zeit gut gelöst, sicher, die Seitenumbrüche sind nicht immer perfekt und es kann nerven wenn jede 2 Seite nur aus 4 Zeilen besteht...
Aber ich persönlich kann damit leben.
Dinge, die ich in meinen Ebooks anders haben will (Korrekturen wenn innerhalb eines Wortes von Schriftgrösse 8 zu 10 oder 12 gewechselt wird und umgekehrt, oder Dateien deren Schriftgrösse generell zu klein ist und auch vom Reader nicht vergrössert werden kann) mache ich über mein Lappi, ist konfortabler, geht schneller und stressfreier.
Gruß
Cony
... korrekt, das Umformatieren (z.T. sogar epub nach epub oder über den Umweg über WORD!) wird zum Lösen solcher Font-Probleme empfohlen; ich habe das nur noch nicht selber ausprobiert (gerade über WORD muss man den gesamten Text dann aber auch "durchkorrigieren" bzw. in Fließtext umwandeln etc.).
Grund: Es macht mir einfach zuviel Arbeit und ich muss aimmer aufpassen, dass ich meinem hang zum Perfektionisten nicht zu sehr nachgebe.
Ich will nur unterwegs ohne viel Ballast lesen und mich nach Lust und Laune entscheiden, auf welches Genre ich dann gerade Lust habe (von Literatur-Puristen als Lese-Zapping kritisiert). Darin sehe ich (für mich) aber den großen Hauptvorteil eines Readers. Und das Ergebnis gibt mir recht - ich lese wieder mehr als früher).
Will ich ein Buch (wie z.B. gerade "Alles über Huckleberyy Finn" Hrsg. M.P. Hearn) in besonders schöner Aufmachung (Schrift und Illustration), kaufe ich es mir in Buchform.
Allerdings: Etwas mehr Auswahl bei der Schrift hätte ich mir schon gewünscht, das geht ja beim Kindle3 mit entsprechender Schnelligkeit beim Seitenwechsel ja auch, das wurde ja auch von den Testern bei lesen.net bemängelt - dennoch sind die neuen SONY-Geräte eben z.Zt. das beste Gesamtpaket.
Dabei ging es den Testern weniger um die Schönheit der Schrift als um die Ergonomie beim Lesen.
Es gibt ja schon Leute (siehe Forum bei lesen.net), die die Schrift so in den Vordergrund stellen (Handschriften), dass man nur noch wenige Zeilen auf dem Bildschirm hat und dann als Folge ein 600 seitenstarkes Buch endlos durchblättern muss, weil eine Buchseite so 4 Readerseiten erzeugt.
Da geht dann irgendwie die Verhältnismäßigkeit verloren - zumal hauptsächlich das Umblättern bei Readern Strom verbraucht.
viele Grüße
Michael Lindner
Hallo.
Zum bisherigen Thread nur ganz kurz: Das richtige Verhältnis aus optimal lesbarer Schritgröße bei minimal nötiger Anzahl Seitenwechsel ist sicher das, was für jedes Buch zu suchen und einzustellen wäre. Da sich der Reader ohnehin nicht an Schriften hält / halten kann und sogar keinen Blocksatz darstellt, frage ich mich, warum er dann aber irgendwelche fuzzeligen 4-Punkt-Schriften oder, auch schon erlebt, plakatgroße Buchstaben sehr wohl ganz pingelig genau einhält.
Selber noch nicht geschafft habe ich es, in Calibre (was ich nicht so gern verwende) oder in Sigil, in einem ebook die Schriftgröße zu verändern. Ich komm nicht drauf, wo das steht. Aber da sich der Reader ja dran hält, muss es wohl irgendwo stehen....
Ich denke, das könnte ein breiter interessanter Tipp zur Selbsthilfe sein. Ideen herzlich willkommen!
Hallo Ines,
da würde ich erstmal in Calibre mit "Einstellungen: Conversion: Einstellungen ..." experimentieren (Anleitung auf US-ebookreader(Kindle3)-Seiten; Link müsste ich jetzt auch erst wieder suchen)
viele Grüße
Michael Lindner
Danke Michael, probier ich übers WE sicher aus!
Die Sache sitzt tief, denn ich mache aus eigenen Texten ebooks. Zwei davon erscheinen am Reader, trotz gleicher Schriftgröße und Seitengröße im Textdokument, als ebook in stakr unterscheidlicher Basis-Schriftgröße. Ich staune....
Hallo allerseits.
Ich habe da ein kleines Problem.
Ich habe heute folgende Erscheinung gehabt
:
Ich lese gerade ein Buch (pdf) mit recht kleinem Schriftbild auf meinem 650. Als ich das Schriftbild vergrösser wollte habe ich einen merkwürdigen Buchstaben salat bekommen. Die Schrift (dann M) wurde zwar grösser aber die Buchstaben haben sich irgendwie verteilt, Teile standen auf dem Kopf am oberen Rand Teile quer rechts und links. Im Prinzip ein Puzzle aus Teilen der vorher abgebildeten Seite.
Ist das schon mal bei jemandem vorgekommen?
Irgendwelche Ideen wie man das beheben kann?
Gruß
Cony
Hallo
Öfter mal was Neues!
Ich vermute ohne DRM und nicht mit Acrobat erstellt. Blocksatz? Sind Bilder mit dabei?
Du kannst auf die Schnelle versuchen, das ganze noch mal als PDF auf eine selbstdefinierte Papiergröße (15cmX20cm) zu drucken. Wenn der Effekt nicht weg ist, sehe ich nur eine Chance in Formatwandlung und/oder neu setzen.
http://www.chip.de/downloads/Free-PDF-to-Word-Doc-Converter_30052033.html
Bitte berichte weiter, das interessiert mich.
Grüße
Heimer
Hallo.
Meine Vermutung geht in Richtung einer (versteckten?) Tabelle in der der Text eingefügt ist. So etwas hatte ich auch schon, auch mit verstreuten Textfragmenten in der vergrößerten Ansicht - wenn auch nicht vertikal oder gar am Kopf stehend.
Das ist garstig. So, wie sich mehrspaltiger Text, Tabellen und eingebettete Graphiken mit seitlichem Textumlauf ganz generell am Reader garstig verhalten. Hier sind wohl die Grenzen des Geräts erreicht.
In diesen Momenten hilft es, den Reader als Buch, nur als Buch zu sehen. Der Reader ist ein Buch....
Hallo Ines,
Hallo Heimer,
vielen Dank für Eure Tips.
Die pdf Datei wurde wohl über ein Scan Programm erzeugt und hat daher etwas allergisch auf die Schriftgrössenauswahl des Readers reagiert.
Ich habe jetz folgende Lösung probiert: Ich habe die Datei in Calibre gezogen, in Epub konvertiert und siehe da, nicht nur, daß die Grössenwahl jetzt funktioniert, die Schriftgrösse ist in S bereits deutlich grösser und besser lesbar. Langsam finde ich immer mehr Gefallen an Calibre.
Das Konvertieren in Word habe ich nicht versucht. Habe ich mit anderen Büchern bereits ausprobiert und hatte leider nicht viel Glück.
Herzliche Grüsse
Cony